
Daten:
- Erscheinungsjahr 2026
- Autoren: Arne Dahl & Jonas Moström
- Gerne: Kriminalroman
- 432 Seiten
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Inhalt 📝
Der erfolgreiche Krimiautor Tom Borg steckt in einer tiefen Krise. Nach dem überwältigenden Erfolg seiner Nordic-Noir-Trilogie leidet er unter einer hartnäckigen Schreibblockade. Sein neuer Kriminalroman will einfach nicht vorankommen – mehr als ein erstes Kapitel bringt Tom nicht zu Papier.
Auf der Suche nach neuer Inspiration verschlägt es ihn in einen zwielichtigen Club mitten in Stockholm. Dort wird er unerwartet Zeuge eines brutalen Mordes. Doch das Verbrechen weist erschreckende Parallelen zu jener Geschichte auf, die Tom gerade zu schreiben versucht. Plötzlich gerät der bekannte Autor selbst ins Visier der Ermittlungen und wird zum Hauptverdächtigen.
Schon bald findet sich Tom in einem gefährlichen Spiel wieder, in dem die Grenzen zwischen Fiktion und Realität immer stärker verschwimmen. Während weitere Menschen sterben, scheint jemand Toms Geschichte Wirklichkeit werden zu lassen.
Doch wer bestimmt tatsächlich, wie sein Roman weitergeht? Und kann Tom herausfinden, wer hinter den Morden steckt, bevor das nächste Kapitel ein weiteres Opfer fordert?
Empfehlung 3/5 Sternen ⭐⭐⭐
Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut – und sprachlich konnte es mich definitiv überzeugen. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und modern. Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel, die das Lesen grundsätzlich sehr kurzweilig machen und dafür sorgen, dass man schnell durch die Seiten kommt.
Gerade am Anfang bekommt man allerdings sehr viele Informationen auf einmal. Dazu kommen zahlreiche Perspektivwechsel, bei denen man aufmerksam bleiben muss, um den Überblick über die verschiedenen Figuren und Handlungsstränge nicht zu verlieren. Wenn man täglich ein Stück liest, ist das durchaus machbar. Legt man das Buch allerdings für ein paar Tage zur Seite, kann der Wiedereinstieg gerade zu Beginn etwas verwirrend sein.
Auch einige der sehr kurzen Kapitel haben mich anfangs etwas ratlos zurückgelassen. Teilweise wusste ich noch nicht genau, wie bestimmte Szenen einzuordnen sind oder welchen Zusammenhang sie mit der eigentlichen Handlung haben. Hier musste ich manche Abschnitte tatsächlich noch einmal lesen. Im weiteren Verlauf werden einige dieser Punkte jedoch klarer und fügen sich besser in die Geschichte ein.
Während des Lesens war ich deshalb ein wenig hin- und hergerissen. Einerseits ist der Kriminalroman wirklich gut geschrieben, und ich liebe den schnellen Rhythmus der kurzen Kapitel. Andererseits fehlte mir über längere Strecken dieser besondere Sog, bei dem man das Buch unbedingt weiterlesen möchte. Die Geschichte war interessant, konnte mich aber emotional und spannungstechnisch nicht durchgehend packen.
Zum Ende hin ändert sich das allerdings deutlich: Die Spannung nimmt noch einmal kräftig zu, die Handlung gewinnt an Tempo und die letzten Kapitel haben mir wesentlich besser gefallen. Gerade das Finale zeigt noch einmal, welches Potenzial in der Geschichte steckt.
Fazit: ⭐⭐⭐ 3 von 5 Sternen
Ein gut geschriebener und ungewöhnlicher Kriminalroman, der mit kurzen Kapiteln, vielen Perspektiven und einer interessanten Grundidee überzeugt. Besonders gegen Ende nimmt die Spannung deutlich zu und sorgt für ein starkes Finale. Bis dahin hat mich die Geschichte allerdings nicht vollständig in ihren Bann gezogen.
Meine Buchempfehlung: Wer gerne komplexere Kriminalromane mit Perspektivwechseln, kurzen Kapiteln und einer Geschichte liest, bei der man aufmerksam bleiben muss, könnte hier definitiv auf seine Kosten kommen.
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