
Daten:
- Genre: Kriminalroman
- 352 Seiten
- Erscheinungsjahr: 2025


Inhalt 📝
Im Mittelpunkt steht die eigenwillige Rentnerin und bekennende Weihnachtshasserin Edie O’Sullivan, deren ruhige Vorweihnachtszeit abrupt endet, als sie eine mysteriöse Weihnachtskarte erhält.
Darin kündigt ein unbekannter Absender eiskalt an:
„Mindestens vier Menschen werden bis Heiligabend um Mitternacht tot sein, wenn Sie mich nicht stoppen.“
Beigefügt sind sechs rätselhafte Puzzleteile, die zusammengesetzt einen Ausschnitt eines Tatorts ergeben. Edie, eine der renommiertesten Rätselexpertinnen des Landes, wendet sich entsetzt an ihren Großneffen Sean, der als Polizist arbeitet. Schnell wird klar: Edie wurde nicht zufällig ausgewählt.
Als wenig später das erste Opfer auftaucht – ein weiteres Puzzleteil in der Hand – beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Obwohl Sean versucht, Edie aus den Ermittlungen herauszuhalten, bleibt die scharfsinnige Hobbydetektivin standhaft. Während sie die rätselhaften Hinweise Stück für Stück zusammensetzt, führen die Spuren immer tiefer in Edies eigene Vergangenheit. Ein lange verborgen geglaubtes Geheimnis droht ans Licht zu kommen.
Empfehlung ⭐⭐ 2/5
Leider konnte mich der neue Weihnachtskrimi von Alexandra Benedict dieses Mal überhaupt nicht fesseln. Normalerweise liebe ich ihre weihnachtlichen Bücher und freue mich jedes Jahr auf neue Veröffentlichungen. Auch diesmal war die Vorfreude groß: wunderschönes Cover, vielversprechender Einstieg – eigentlich perfekte Voraussetzungen für ein gemütliches Weihnachtsbuch.
Zu Beginn bietet der Roman sogar zwei kleine Rätsel rund um Charles Dickens, die man während des Lesens lösen kann. Eine charmante Idee, die besonders Kreuzworträtsel-Fans und Dickens-Leser begeistern dürfte. Für mich persönlich hatten diese Elemente jedoch keinen Reiz, sodass mich die Rätsel eher aus dem Lesefluss gebracht haben als Spannung aufzubauen.
Die Story startet spannend: Eine Frau, die Weihnachten nicht ausstehen kann, erhält mysteriöse Puzzleteile, die einen Tatort zeigen. Doch nach diesem interessanten Auftakt flacht die Handlung spürbar ab. Ich konnte mich in keine der Figuren wirklich hineinversetzen, viele Szenen wirkten langatmig, und die Geschichte konzentriert sich fast ausschließlich auf das zentrale Tatortpuzzle und Edies „Sohn“ Sean, der parallel als Polizist ermittelt. Nebenhandlungen oder zusätzliche Spannungsmomente bleiben weitgehend aus.
Bis zum Schluss konnte mich die Handlung daher leider nicht packen. Das Buch ließ sich zwar angenehm und leicht lesen, aber im Vergleich zu anderen Werken der Autorin fehlte mir die Tiefe, die Atmosphäre und der typische Benedict-Zauber, den ich sonst so schätze.
Fazit: ⭐⭐ 2/5 Sternen
Die Geschichte konnte mich weder emotional erreichen noch mit ihren Rätseln überzeugen. Dennoch freue ich mich weiterhin auf zukünftige Weihnachtsbücher von Alexandra Benedict, denn ihre anderen Werke haben mich bisher selten enttäuscht.
Schreibstil ✍
Der Roman ist angenehm und flüssig geschrieben, mit kurzen Kapiteln, die sich leicht weglesen lassen. Inhaltlich bleibt die Geschichte jedoch recht oberflächlich. Dadurch fällt es schwer, sich wirklich in die Figuren hineinzuversetzen; nur gelegentlich lassen sich Emotionen und Gefühle authentisch nachvollziehen.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer solide und gut gelungen, doch die eigentliche Handlung kann nicht mit dem Spannungsniveau ihrer früheren Werke mithalten. Die Story bleibt hinter den Erwartungen zurück und fesselt leider nicht so, wie man es von der Autorin sonst gewohnt ist.
Macht euch selbst ein Bild und lasst mich gerne wissen, wie ihr das Buch empfunden habt 😊

Meine Empfehlung:
Ich kann euch gerne ein Buch von Alexandra Benedict weiterempfehlen. Folgendes Buch hat mich wirklich gefesselt und war für mich ein Weihnachtshighlight letztes Jahr!!



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