Thriller von Sebastian Fitzek
erscheinungsjahr: 2013

560 Seiten

inhalt
In „Noah“ wacht ein Mann ohne Erinnerung an seine Identität in Berlin auf. Auf seiner Hand ist das Wort „Noah“ tätowiert – er nimmt diesen Namen an. Gemeinsam mit dem Obdachlosen Oscar versucht er herauszufinden, wer er ist. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalen Verschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht.
empfehlung
Natürlich ist „Noah“ empfehlenswert, zählt für mich jedoch nicht zu Fitzeks stärksten Werken. Der typische Fitzek-Stil – psychologisch raffiniert und beklemmend – tritt hier etwas in den Hintergrund. Stattdessen liegt der Fokus stark auf gesellschaftskritischen Themen wie Überbevölkerung und Umweltzerstörung. Wenn man sich auf diese Thematik einlässt, steht einem fesselnden Leseerlebnis jedoch nichts im Wege.
schreibstil
Fitzek setzt sich in „Noah“ mit ethischen Fragen rund um Überbevölkerung und Umweltverschmutzung auseinander. Der Thriller ist spannend erzählt, mit kurzen Kapiteln, die zum Weiterlesen einladen. Im Vergleich zu seinen anderen Büchern ist dieses etwas umfangreicher, doch wie gewohnt sind überraschende Wendungen garantiert.

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