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Buchrezension: „Anna O.“ von Matthew Blake

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Daten:

  • Erscheinungsjahr: 2024
  • 480 Seiten
  • Genre: Thriller
Anna O. von Matthew Blake

Inhalt 📝

Seit vier Jahren liegt Anna Ogilvy im Tiefschlaf – seit jener Nacht, in der man sie blutverschmiert mit einem Messer neben den Leichen ihrer besten Freunde fand. War es ein grausames Verbrechen oder ein tödlicher Fall von Schlafwandeln?

Nun kommt Bewegung in den Fall: Dr. Benedict Prince, Psychologe und Experte für Verbrechen im Schlaf, soll Anna in der Schlafklinik The Abbey wecken. Doch während er seiner riskanten Theorie folgt, steht er unter Beobachtung – vom Justizministerium, seiner Ex-Frau, Annas mächtiger Mutter und sogar von einer Bloggerin, die brisante Geheimnisse kennt. Und irgendwo im Hintergrund lauert der rätselhafte Patient X.

Ein packender Psychothriller über Schuld, Wahrheit und den Albtraum, aus dem es vielleicht kein Erwachen gibt.

Empfehlung: „Anna O.“ 💡

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt: geheimnisvoll, spannend und voller psychologischer Tiefe. Da die Themen Schlaf und Psyche genau mein Interessengebiet sind, war ich sofort begeistert. Der Autor schreibt unglaublich bildhaft, mit starken Metaphern und einem eloquenten, aber gut lesbaren Stil. Besonders gelungen finde ich die wechselnden Perspektiven sowie die Tagebuchauszüge von Anna – das macht die Geschichte noch intensiver.

Allerdings gibt es auch kleine Schwächen. Einige Fachbegriffe werden nicht erklärt, sodass ich anfangs manches googeln musste. Zudem ist die Handlung sehr komplex: Wenn man ein paar Tage Pause macht, fällt der Wiedereinstieg schwer. Zwischenzeitlich wirkt die Story etwas verschachtelt, sodass man hofft, dass sich am Ende alles zusammenfügt – was der Autor tatsächlich schafft.

Das letzte Drittel ist packend, auch wenn ich irgendwann nur noch die Auflösung wollte. Diese ist jedoch überzeugend und logisch, sodass die vielen offenen Fäden stimmig verknüpft werden. Ein Thriller, der Konzentration verlangt und definitiv nachhallt – kein „leichter“ Lesestoff, sondern ein Roman, der noch lange im Kopf bleibt.

Fazit:

⭐️⭐️⭐️⭐ 4/5

Ein hochspannender Psychothriller, der noch lange im Kopf bleibt. Allerdings kein leichter Lesestoff für zwischendurch – die komplexe Handlung fordert volle Aufmerksamkeit.

Schreibstil ✍️

Atmosphärisch & geheimnisvoll – Von Beginn an baut der Autor eine dichte, fast unheimliche Stimmung auf, die stark von Symbolen, Träumen und der Psyche geprägt ist.

Vielschichtig & komplex – Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, mit eingeschobenen Tagebuchauszügen, wissenschaftlichen Erklärungen und Rückblenden. Dadurch wirkt der Stil verschachtelt, aber auch besonders tiefgründig.

Eloquent & bildhaft – Blake arbeitet mit vielen Metaphern, Vergleichen und anschaulichen Beschreibungen. Seine Sprache ist elegant, fast literarisch, aber dennoch gut verständlich.

Ein intelligenter, sprachlich starker Psychothriller-Stil, der Atmosphäre und Spannung perfekt verbindet.

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