Psychothriller von Sebastian Fitzek

erscheinungsjahr: 2009
384 seiten

inhalt
Marc Lucas verliert seine schwangere Frau und sein ungeborenes Kind bei einem von ihm verursachten Autounfall. Er selbst überlebt schwer verletzt, mit einem Splitter nahe der Halswirbelsäule.
Getrieben von Schuldgefühlen entdeckt er eine Anzeige für ein experimentelles Gedächtnislöschverfahren.
Nach dem Eingriff beginnt sein Albtraum.
empfehlung
Ganz klar empfehlenswert. Fitzek übertrifft sich hier erneut mit seinen typischen Cliffhangern und überraschenden Wendungen. Einmal begonnen, lässt sich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Neben der Spannung regt die Geschichte auch zum Nachdenken an: Kann man Schmerz einfach löschen? Und: Wie würde ich selbst in so einer Situation reagieren?
Unbedingt lesen – klare Leseempfehlung! 😄
schreibstil
Klassischer Fitzek: kurze Kapitel, packender Inhalt. Spannend ab Seite 1.
Fitzek setzt sich hier intensiv mit den Themen Schmerz, Gedächtnis und Identität auseinander. Realität und Wahnsinn verschwimmen zunehmend, was den psychologischen Sog der Geschichte noch verstärkt. Perspektivwechsel und Erinnerungslücken nutzt er gezielt als Stilmittel – und genau das beherrscht er wie kaum ein anderer.

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