Psychothriller von Sebastian Fitzek

erscheinungsjahr: 2013
320 seiten

inhalt
In seiner Jugend litt Leon Nader unter schweren Schlafstörungen. Als Schlafwandler wurde er während seiner nächtlichen Ausflüge sogar gewalttätig und musste psychiatrisch behandelt werden. Jahre später glaubt er, die Krankheit hinter sich gelassen zu haben – bis eines Tages seine Frau spurlos aus der gemeinsamen Wohnung verschwindet.
Ist seine alte Störung etwa zurückgekehrt?
Um herauszufinden, was er im Schlaf tut, befestigt Leon eine bewegungssensitive Kamera an seiner Stirn. Doch als er am nächsten Morgen die Aufnahmen ansieht, stößt er auf etwas Unvorstellbares: Sein schlafendes Ich öffnet eine Tür, die er im Wachzustand noch nie gesehen hat – und steigt hinab in eine unbekannte Dunkelheit.
Empfehlung
Das Buch habe ich vor Jahren gelesen, und ich muss sagen: Inhalt und das besondere Gefühl beim Lesen bleiben bis heute lebendig! Leider muss noch etwas Zeit vergehen, bevor ich es wieder lesen kann, denn die Spannung ist so intensiv, dass das Buch lange im Gedächtnis bleibt.
Wer die klassischen Thriller von Fitzek mag, kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen! 😉
schreibstil
Der Schreibstil von „Der Nachtwandler“ ist spannend und atmosphärisch dicht. Fitzek nutzt kurze Kapitel und wechselnde Perspektiven, um die Spannung hochzuhalten. Die Sprache ist klar und präzise, mit einem starken Fokus auf psychologische Tiefe und beklemmende Situationen. Die Erzählweise erzeugt eine düstere, geheimnisvolle Stimmung, die den Leser durch unerwartete Wendungen und psychologische Abgründe fesselt. Da das Buch nur 320 Seiten hat, kann man es rasch lesen.

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