Psychothriller von Sebastian Fitzek

Erscheinungsjahr: 2007
448 Seiten

inhalt
Am Morgen des 8. Mai wird ein Radiosender in Berlin gestürmt. Der Täter nimmt die Mitarbeiter als Geiseln und zwingt sie, ein makabres Spiel live zu übertragen: Ein Psychopath fordert die Polizei auf, ein Verhör mit einer seit Wochen vermissten Kriminalpsychologin zu führen – andernfalls wird alle Stunde eine Geisel erschossen. Doch es gibt ein Problem: Die gesuchte Psychologin ist tot – oder zumindest glauben das alle.
In einem Wettlauf gegen die Zeit geraten die Ermittler immer tiefer in ein perfides Spiel voller Lügen, Täuschung und überraschender Wendungen.
empfehlung
Überraschung: Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen! „Amokspiel“ war eines der ersten Bücher, die ich von Fitzek gelesen habe. Jahre später suchte ich erneut nach einem richtig guten Psychothriller – und habe mir das Buch aus Versehen noch einmal gekauft. Beim Lesen dachte ich plötzlich: „Moment mal, das kenne ich doch!“
Trotzdem war es wieder so spannend, dass ich es bis zum Schluss durchlesen musste.
Meine Empfehlung: Auf jeden Fall mindestens einmal lesen – vielleicht sogar zweimal! 😄
schreibstil
Typisch für Fitzek sind auch in „Amokspiel“ die vielen unerwarteten Plot-Twists und Wendungen. Der Roman ist in kurze Kapitel gegliedert, mit schnellen Szenenwechseln, was für ordentlich Tempo sorgt.
Trotz dieser Rasanz legt Fitzek großen Wert auf die psychologische Tiefe seiner Figuren – ihre Ängste, Gedanken und Motive stehen klar im Vordergrund.
PS: Das Buch wurde auch verfilmt, jedoch nur auf Joyn und Sat.1 veröffentlicht.

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